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“.., aber ein Quantensprung für die Menscheit”

Ich mag unsere Sprache. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich sie täglich nutze - nicht nur im alltäglichen Leben zum Reden. Ich verdiene mein Geld mit ihr, denn ich schreibe Nachrichten, Meldungen und Texte für Firmen. Ich bin in der Anwendung unserer Sprache nicht fehlerfrei, mein lieber Kollege Daniel Große könnte dem werten Leser da von einigen Tipp- und Grammatik-Verfehlungen erzählen. Ich behaupte nicht, dass es leicht ist. Deutsch ist nicht Finnisch, nicht Japanisch, nicht Chinesisch - all diese Sprachen gelten gemeinhin als schwierig erlernbar. Aber an so mancher Stelle hat es das Deutsche in sich.

Man kann nicht vollständig fehlerfrei sein beim Thema Sprache. Das bin weder ich noch der werte Leser (und der jüngere werte Leser schon überhaupt nicht; Erwachsene, die sich einmal in einem von Jugendlichen bevölkerten Teil eines Social Networks oder in einem der unzähligen Foren da draussen umsehen wollen, sollten das nicht ohne ärztlichen Beistand wagen ..). Allerdings: Bei so mancher sprachlichen Anwendung (jenseits der Jugendkultur) muss ich manchmal schmunzeln. Und in anderen Fällen stellen sich mir einfach die Nackenhaare auf.

Einer meiner Lieblingsfehler, der sich mittlerweile in den sprachlichen Wortschatz eingeschlichen hat, ist das Wörtchen "Quantensprung". Wenn ein Fortschritt groß, umwerfend und zukunftsweisend ist, sprechen wir - und die werten Journalistenkollegen - gern einmal vom Quantensprung. Das Wort hat sich irgendwann in den 1990er Jahren in die deutsche Sprache geschlichen. Man stelle sich einmal Neil Armstrong vor, wie er aus der Fähre in den Mondstaub hüpft und ruft: "Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein Quantensprung für die Menschheit!" Wie euphorisch, wie toll, wie groß!
Problem jedoch: Ein Quantensprung bezeichnet ... Moment, ich war nie gut in Physik, der werte Leser möge mich deshalb aus der Wikipedia zitieren lassen: "Ein Quantensprung ist die einzig mögliche Zustandsänderung in atomaren und subatomaren Systemen. Daher sind diese Übergänge sehr klein und in den meisten Fällen nicht mit einer qualitativen Veränderung des Gesamtsystems verbunden."
Fazit: Ein Quantensprung ändert ... da gibt es ein wunderbares, deutsches Wort ... fällt mir gleich ein ... Ha!: Nichts. Nicht im Gesamtsystem zumindest. Nichts im "großen Ganzen". Nichts, was eine Erwähnung im normalen Alltag notwendig machen würde.
Ein Quantensprung im medizinischen System Deutschlands wäre - von der ursprünglichen Bedeutung her - die Gesundschreibung von Frau Müller aus Berlin nach fünf Tagen Erkältung.

Heute zum Beispiel wurde wieder über einiges Quantengesprungen: In Wertingen hat ein Krankenhaus seine medizinische Ausstattung quantensprünglich modernisiert, in der Financial Times sieht man quantenspringende PCs und der Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, fordert laut DowJones.de gar einen "Quantensprung in der Gestaltung und Implementierung des Stabilitäts- und Wachstumspakts und eine stabilitätsorientierte allgemeine Wirtschaftspolitik aller Länder", um den Euro stabil zu halten.

Ja, heute werden eben überall nur noch kleine Brötchen gebacken .. "Kleine Brötchen backen" - auch ein Ausdruck, der trotz seiner Altbackenheit nicht aus der Mode zu kommen scheint. Nicht einmal bei Reuters. Hach, da werde ich melancholisch .. eine Melancholie, aus der mich die Werbung im Radio wieder reißt. Denn "bei Karstadt ist jetzt Sale!" Was man mir damit sagen will, darüber denke ich ein ander mal nach. Ich bin mir nur sicher, dass ich dabei nicht schmunzeln, sondern weinen werde ..

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Nerd des Tages

Mein Nerd des Tages ist eindeutig jener Trekkie hier, der eine der besten Szenen in der Star Trek-Filmgeschichte durch die Gegend fährt.

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Paul

Der wahrscheinlich abgefahrenste SciFi-Movie seit langem: Paul.
Alien, Simon Pegg, Nick Frost .. das kann nur gut werden! ;) (via io9)

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Ideen und Arbeiten

Zwei lesenswerte Artikel über Innovation bzw. “erzwungene Ideen” im Arbeitsalltag:
Es gibt eine Strategie für den guten Einfall - Gute Vorsätze sind eine schöne Sache, wenn sie denn auch eingehalten werden. Um die Erfolgschancen zu erhöhen, sollte man sich etwas Sinnvolles vornehmen: Ideen zum Beispiel.

Ein Tag für eigene Ideen - Unternehmen sind immer auf der Suche nach neuen Ideen und Entwicklungen. Der Internet-Riese Google setzt dabei auf seine kreative Geheimwaffe: Das 20/80-Modell. Die Ikea-Designer hingegen kochen für die Inspiration. Ein Überblick wie Google, Ikea und Toyota nach neuen Erfindungen suchen.

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Von Schwanzvergleichen und pubertären Medienjournalisten

Wenn Tiere in einer Serie für Kindergartenkinder ihre Schwänze vergleichen und daraus ein Skandal gedreht wird, dann ist das nicht peinlich für den KiKa, sondern für die “Journalisten”, die hier mit pubertärem Gefeixe ans Werk gehen.
Sorry, aber “Schwanz” ist nun einmal das Wort, welches der Volksmund für den Schweif eines Tieres nutzt. Ein 6jähriges Kind denkt beim Wort “Schwanz” wohl eher nicht an den riesigen Ständer von Lexington Steele, sondern eher an den Schweif eines Tieres. Ja, mit ein wenig pubertärem Versatz ist die Episode von “Mama Mirabelles Tierkino” wirklich lustig, aber mein Gott .. warum das zum Skandälchen aufgeblasen (haha!) werden muss?! Wenn ich den Kindern (2, 5 und 9) verbiete unserem Hunde-Rüden am Schwanz zu ziehen brechen die auch nicht in Gelächter aus, sondern wissen, dass ich den Schweif und nicht sein Fortpflanzungsorgan meine!

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Keine Trabant-Neuauflage (vorerst). Oder: An den eigenen Ansprüchen gescheitert

Autobauen in Zeiten der Krise - in der finanziellen, wirtschaftlichen, autokäuferischen im Jahre 1 1/2 nach der Abwrackprämie - .. Autobauen in Zeiten der Krise, das ist nicht einfach. Insbesondere, wenn man noch keine Autos in Serie gebaut hat, sondern das zukünftig erstmals machen will. Insbesondere, wenn Autobauer am deutschen Markt ein Absatzminus haben. Und insbesondere, wenn man als Kleinserienproduzent ein Auto mit Elektroantrieb bauen will, das nicht (wie beispielsweise der Tesla) auf Sport, Luxus und Schnelligkeit sondern auf Retro, Ossi und Alltagstauglichkeit setzt.

Was ich sagen wollte: Die Serienfertigung des New Trabant - eine Retro-Futuristische Neuauflage des DDR-Volkswagens mit Elektroantrieb - wird “nach hinten verschoben”. Grund: Projekt-Betreiber Indikar findet keine Investoren. Das ist irgendwie nicht verwunderlich. Selbst wenn es die Wirtschafts- und Finanzkrise sowie die Abwrackprämie nicht gegeben hätte - dem “New Trabant” wäre es schon so nicht sonderlich leicht gefallen, finanzkräftige Fans zu finden. Trabant und Elektroantrieb - der Gedanke dahinter war die Negativierung des Inbegriffs von “Dreckschleuder”, die der Trabant nun einmal ist. Entstehen sollte ein neuer, umweltfreundlicher Trabant, der in die Zukunft weist. Problem nur: Die selbst auferlegte Anforderung “Elektroantrieb” macht die Wiederbelebung des nach der Wende zum Kult-Automobil aufgehypten Trabants unnötig schwer. Wenn man wirklich einen “Neu-Trabbi” bauen wöllte, wäre es wahrscheinlich erfolgsversprechender, den Unterbau eines Dacia zu nehmen und den auf Trabant-Aussehen zu trimmen. Oder das gesamte Fahrgestell selbst zu bauen - ähnlich wie das Wiesmann macht - und dort einen Motor wie den des neuen Fiat 500 TwinAir einzuklemmen. Die Italiener wären über ein paar hundert mehr verkaufte Exemplare des für 350 Millionen Euro entwickelten Zwei-Takt-Motors mit 875 Kubikzentimeter sicherlich nicht böse.
So aber .. allein die Technologie macht das Projekt unnötig teuer, von der zu erwartenden Einzel- bzw. Kleinserienfertigung einmal abgesehen. Der aus den Fakten endgültig zu erwartende Preis lässt die Zahl der möglichen Käufer aus dem bisherigen Fankreis des Concept Cars auf wenige Menschen schrumpfen.  Wer will schon einen Trabant für 120.000 Euro haben?

Den Weg des “New Trabant”, oder “Trabant nT”, wie er zuerst hieß, habe ich in den letzten drei Jahren immer mal wieder gekreuzt. Wer mag, kann lesen: Interview mit dem Projektleiter zur IAA 2009, Projektstand 09/2009, Projektstand 09/2008, Premiere des ersten Entwurfs auf der IAA 2007.

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WTF Stempel

false

Der perfekte Stempel für den Arbeitsalltag .. passt auf jedes Formular, Kundenfax, .. ;)
WTF-Stempel mit Ankreuzoption

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AT&T Werbespots von 1993 zeigen 2011

Ziemlich treffsichere Werbung vom US-Amerikanischen Telekom-Anbieter AT&T aus dem Jahr 1993.

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Falscher Termin

Gnihihi .. Tarde venientibus ossa

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.. was ein Jahr!

“Was für ein Jahr!”
Am Ende von jeweils 365 Tagen sagen wahrscheinlich 90% aller Menschen genau diesen Satz - egal ob sie nun Ende Dezember, im Januar oder Anfang Februar “Neujahr” begehen.
“Was für ein Jahr!” - diesmal schreibe ich das auch!
Erstens, weil man ja irgendwie dazu gehören muss/will/soll/kann. Aber vor allem, weil es zutrifft.
“Was für ein Jahr!” das war!

Ich bin dieses Jahr 30 Jahre alt geworden. Und während die “30” an manchem recht unbeeindruckt vorüber zieht, habe ich durchaus gerungen mit mir. Ich habe eine junge Mutter und wahrscheinlich rührt trotz eines wesentlich älteren Vaters mein Gefühl, dass “30” gleichzusetzen mit “alt” ist, daher. Ich war 12 als meine Mutter 30 Jahre wurde - das sind Welten! Wirklich.

Doch auch ohne dieses suhlige Selbstmitleid war 2010 durchaus ein erinnerungswürdiges Jahr. So langsam sollte ich vielleicht wieder anfangen Tagebuch zu schreiben - irgendwann lässt ja auch das Erinnerungsvermögen nach. Ich probiere seit einigen Tagen meine persönlichen Erinnerungen an den Tag mit Oh Life! festzuhalten - vor 10 Jahren habe ich das noch öffentlich in diesem kleinen Blog hier getan. Oh Life! hingegen ist geschützt - nur ich kann dort Dinge archivieren und lesen. So ändern sich die Zeiten, wenn es um Privates geht .. Vor einer Dekade noch im Netz ausgebreitet, heute in die geschlossene Wolke gepustet.

Ich bin gespannt auf 2011. Bis dahin bin ich für 2010 dankbar, auch wenn mich ein lieber Mensch nicht ins neue Jahr begleitet, dessen Fehlen auf Familienfeiern mich noch immer schmerzt. Aber zum Leben gehören Verluste - seien es bittere, wie der meiner Schwester, oder auch nur selbstmitleidige wie der meines zweiten Lebensjahrzehnts ..

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Etwas holprig hier ..

Ich aktualisiere gerade das System unter der Weblog-Motorabdeckung .. von ExpressionEngine 1.6.3 Core geht es zu ExpressionEngine 2.1.3 Private Edition. Das bringt leider auch einige starke Änderungen in der Verordung der Templates, Plugins etc. mit, durch die ich mich in der Zeit “zwischen den Jahren” wühlen werde. Operation am offenen Herzen sozusagen. Das kann dazu führen, das es hier und da einige Blutspritzer aka kaputte Formatierungen oder Links gibt. Man möge bitte verzeihen. Bald ist alles wieder gut ..

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.. wer ich bin

Mein Name ist Thomas Gigold, ich schreibe, berate Firmen zum Thema Social Media und betreue Communitys. Das hier ist mein privates Weblog - rund um meinen Alltag, Apple, Autos, Tech, das Netz, und den ganzen Rest. Erfahren Sie mehr über mich und nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Was ich derzeit lese

Plan D, Simon Urban

Was ich derzeit spiele

Formel 1 2011, iPhone

Wo ich gerade bin

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February 6, 2012, 3:33 pm

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